Martin

17.04.2012 - Ordnung schaffen

Ich hatte bereits erwähnt, dass Christiana, was den Haushalt angeht, eine echte Perfektionistin ist. Sie mag es einfach nicht, wenn verschiedene Dinge rumliegen und wenn es unordentlich aussieht. Natürlich kann ich das nachvollziehen und ich bin auch froh, dass meine Frau diese Einstellung hat, doch manchmal frage ich mich schon, ob sie nicht ein wenig zu perfekt sein möchte. Unsere Kinder hat sie von Beginn an so erzogen, dass sie ihre Sachen selbst wegräumen müssen. In den letzten Jahren habe ich immer wieder bemerkt, dass sich die Einstellung meiner Frau wirklich auszahlt. Es ist ganz einfach so, dass man sich sehr viel Arbeit spart, wenn man immer eine gewisse Grundordnung einhält. Sicherlich ist das eine Art Herausforderung mit drei Kindern, doch für unsere Jungs ist es mittlerweile wirklich eine Selbstverständlichkeit, dass sie die Sachen wegräumen, die sie irgendwo hingestellt haben. Meine Frau macht jede Woche eine umfangreiche Grundreinigung, wo alles einen Feinschliff bekommt.
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21.03.2012 - Fleiß

Es gibt viele Tage, an denen ich meine Frau wirklich bewundere. Christiana ist von Natur aus sehr fleißig und engagiert. Trotzdem war ich überrascht, dass sie nach der Geburt unseres dritten Kindes so schnell wieder ihrem Job nachgegangen ist. Sicherlich war ich sehr froh darüber, denn wir brauchen das Geld, doch zu Beginn hatte ich auch so meine Zweifel daran, ob wir das wirklich alles mit den Kindern hinbekommen. Doch meine Frau arbeitet gern und ihr macht es auch nichts aus, wenn sie am Nachmittag noch putzen und kochen muss. Ihr ist es wichtig, dass es ihrer Familie gut geht und so tut sie auch alles dafür. Oft steckt Christiana ihre eigenen Wünsche dafür zurück. Obwohl ich schon seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen bin, haben wir uns nie wirklich gestritten. Es gab Diskussionen, doch diese konnten wir auch immer wieder schnell aus der Welt schaffen. Wir bringen sehr viel Verständnis füreinander auf, lassen uns aber auch immer einen gewissen Freiraum.
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16.03.2012 - An neue Dinge herantasten

Als Vater von drei Kindern habe ich in den letzten Jahren schon meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Ich habe gelernt, mit den kleinen und großen Sorgen der Jungs umzugehen und ich habe auch begriffen, dass es einfach unheimlich wichtig ist, dass sie das Gefühl haben, dass man sie versteht. Sicherlich ist das nicht immer ganz so einfach, doch man sollte als Vater nie vergessen, dass man selbst auch mal klein war und genau das versuche ich mir auch immer vor Augen zu halten. Wenn ich möchte, dass sich meine Jungs mit neuen Dingen auseinandersetzen, dann achte ich immer darauf, dass sie sich an diese Dinge erst einmal herantasten können. Sicherlich ist das nicht immer so einfach und es erfordert viel Geduld, doch es ist einfach wichtig, dass sie die Möglichkeit bekommen eigenständig Dinge zu verstehen. Am aufregendsten sind dabei natürlich die ersten Jahre, die sie in ihrer Entwicklung durchlaufen.
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23.02.2012 - Helfen lassen

Mir ist es wichtig, dass meine Kinder lernen, dass sie bei verschiedenen Sachen helfen müssen. Ich möchte einfach, dass sie schon früh verstehen, dass sie arbeiten müssen, wenn sie es schön haben wollen. Sicherlich ist das nicht immer ganz so einfach, doch wenn wir Arbeiten am Haus vornehmen, versuche ich schon immer sie aktiv einzubinden. Meine Frau hat schon früh großen Wert darauf gelegt, dass die Jungs im Haushalt mit anpacken. Ich muss auch sagen, dass unsere Familie nur so funktioniert. Unser ältester Sohn ist sehr verantwortungsbewusst und ihm macht es auch nichts aus, wenn er mal wieder mit anpacken muss. Besonders viel Spaß machen ihm natürlich die zahlreichen Bauarbeiten. Es ist immer schön, wenn ich gemeinsam mit ihm einen Raum renoviere. Daniel ist sehr wissbegierig und so lässt er sich die verschiedensten Sachen auch umfangreich erklären. Ich denke schon, dass er später mal gut auf dem Bau aufgehoben wäre. Doch man muss abwarten, was er sich für seine berufliche Zukunft vorstellt.
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16.02.2012 - Preise vergleichen

Wenn wir in unserem Haus mal wieder Renovierungsarbeiten vornehmen müssen, versuche ich immer, dass ich die einzelnen Materialien so günstig wie möglich bekomme. Es ist ganz einfach so, dass die Baumaterialien schon mit einem erheblichen Kostenaufwand einhergehen. Nicht selten reißen sie ein tiefes Loch in die Haushaltskasse. Sicherlich ist man immer noch um einiges günstiger, wenn man die Arbeiten selbst erledigt. Wenn man aber zusätzlich Geld sparen möchte, muss man intensiv auf die Preise bei den Baumaterialien eingehen. Bei größeren Arbeiten gehe ich vor dem Kauf der Materialien immer in verschiedene Baumärkte und schaue, wo entsprechende Angebote vorhanden sind. Auf diesem Weg kann man schon ein bisschen Geld sparen. Zudem versuche ich immer, dass wir sämtliche Materialien verwenden können. Im Keller bewahre ich Materialien auf, die bei den einzelnen Arbeiten übrig geblieben sind. Die meisten Sachen kann man zu späterer Zeit immer noch einmal irgendwo verwenden. Da ist es praktisch, wenn man sie liegen hat.
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21.01.2012 - Hausmannskost

Bei uns landet überwiegend gutbürgerliche Hausmannskost auf dem Tisch. Zum einen sind meine Frau und ich mit dieser aufgewachsen und zum anderen lassen sich diese Speisen natürlich auch immer recht günstig zubereiten. Außerdem ist die Hausmannskost viel umfangreicher und abwechslungsreicher wie man annimmt. Es gibt viele traditionelle Speisen der deutschen Küche, die sich im Handumdrehen zubereiten lassen. Natürlich gibt es bei uns auch Pasta und Pizza, doch das ist eher die Seltenheit. Wochentags kocht meine Frau nur selten. Unsere Kinder bekommen in der Schule ein warmes Mittagessen und so ist es schon ein wenig überflüssig noch am Abend den Kochlöffel zu schwingen. Zudem isst meine Frau meistens im Hotel und ich kann mich mit der kalten Küche schon arrangieren. Doch am Wochenende wird bei uns immer traditionell gekocht. Ich muss zugeben, dass wir schon seit Jahren nicht mehr in einem Restaurant essen waren. Für uns ist das einfach zu teuer.
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16.01.2012 - Küchenzauber

Meine Frau ist eine begnadete Köchin. Bereits als ich sie kennengelernt habe, hat sie unheimlich gerne gekocht und gebacken. Diese Faszination ist bis heute erhalten geblieben und so liebt sie es, ihre Familie mit tollen Gerichten zu verzaubern. In diesem Punkt ist sie auch ein wirkliches Talent. Sie beherrscht es, aus sehr einfachen Sachen schnell besondere Gerichte zu kreieren. Die schönste Zeit ist für uns immer die Weihnachtszeit. In dieser Zeit läuft meine Frau schlichtweg zur Höchstform auf. Bei uns ist es schon noch so, dass verschiedenste Plätzen und Stollen selbst gebacken werden. Darüber bin ich auch sehr froh, denn ich liebe süßes Gebäck, bin aber nun einmal auch kein Freund von den Fertigangeboten. Ich bin immer sehr froh, wenn meine Frau in der Küche selbst Hand angelegt und uns so eben auch mit leckeren Dingen verwöhnt. Außerdem ist es für die Kinder sehr schön, wenn zuhause noch Plätzen selbst gebacken werden.
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26.12.2011 - Mein Beruf

In den letzten Wochen habe ich nicht viel über meinen Beruf erzählt. Zu Beginn hatte ich ja schon erwähnt, dass ich als Maurer bei einer Firma angestellt bin. Ich habe diesen Beruf erlernt und auch wenn ich ihn nun schon seit Jahren ausübe, macht er mir alles in allem noch sehr viel Spaß. Mit meinem Arbeitgeber hatte ich wirklich großes Glück. Wir haben uns von Anfang an super verstanden und das Verhältnis zu meinen Kollegen ist ideal. Unser Chef ist sehr verständnisvoll und so können wir uns in der Regel schon auf regelmäßige Arbeitszeiten verlassen. Sicherlich gibt es mal den einen oder anderen Tag, an dem wir länger auf der  Baustelle bleiben müssen, doch das sind die Ausnahmen. Ich arbeite seit sechs Jahren für den Betrieb und es kam noch nie vor, dass ich am Wochenende auf die Baustelle kommen musste. Darüber bin ich sehr froh, denn wenn man sich im Bekanntenkreis umhört, merkt man sehr schnell, dass das eben nicht die Regel ist.
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21.12.2011 - Natur genießen

Ich lebe, seit ich denken kann, in der Stadt. Im Grunde stört mich das auch nicht, denn das Stadtleben hat durchaus seine Vorzüge. Doch es ist auch so, dass man sich ab und an mal nach Natur und ein bisschen Ruhe sehnt. Als ich wir das Stadthaus gefunden hatten, haben wir schon überlegt, ob wir uns nicht auch das Leben auf dem Land vorstellen könnten. Doch wir hätten dann zwei Autos gebraucht. Zudem hätten die Kinder jeden Tag lange mit dem Bus fahren müssen, um in die Schule zu kommen. Aus diesen Gründen haben wir uns schließlich für die Immobilie in der Stadt entschieden. Alles in allem bin ich damit auch wirklich zufrieden. Trotzdem nutzen wir das Wochenende oft, um einfach mal aufs Land zu fahren. Potsdam hat ein sehr schönes Umland, in dem man hervorragend Radfahren und Wandern kann. Ich bin immer sehr froh, wenn ich meiner Familie mal so einen Tag ermöglichen kann. In der Natur kann man seine Gedanken durchaus mal kreisen lassen.
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16.12.2011 - Die richtige Schulausrüstung

Mit Blick auf die Schulausrüstung muss man als Eltern schon immer mit offenen Augen durch die Welt gehen. Nur wenn man nach Angeboten Ausschau hält, kann man bei der Schulausrüstung ein bisschen Geld sparen. Meine Frau und ich versuchen immer, dass wir die Sachen von dem Ältesten nochmal für die Jüngeren verwenden können. Ich finde das einfach sehr wichtig. Unsere Jungs sind, was ihre Schulausrüstung angeht, nicht sehr anspruchsvoll. Für sie ist es vollkommen ausreichend, wenn sie günstige Schulmaterialien haben. Schon seit einiger Zeit bestelle ich viele Sachen für die Schule im Internet. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass es dort um einiges günstiger ist. Außerdem kann man die Preise im Internet einfach besser vergleichen und das ist mir persönlich schon sehr wichtig. Eigentlich bekommt man im Internet fast alles, was man braucht. Lediglich die Schulbücher bestelle ich bei einem Buchladen vor Ort. So habe ich einen festen Ansprechpartner, wenn es Schwierigkeiten gibt.
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11.12.2011 - Auf dem Boden bleiben

Ich möchte meine Kinder so erziehen, dass sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Wenn ich mir allerdings die Geschehnisse in der Schule anschaue, ist das kaum möglich. Die Lehrer setzen heute viele Sachen für den Unterricht voraus, bedenken dabei jedoch keineswegs, dass die auch bezahlt werden müssen. Jedes Jahr kommen unsere Jungs mit Blick auf das neue Schuljahr mit einer Liste von Schulbüchern und Materialien nach Hause, die sie für das neue Jahr brauchen. Wir versuchen immer, dass wir die Sachen so günstig wie möglich bekommen, doch wenn man sich mal überlegt, was ein Füller heute kostet, wird man schnell merken, dass  bei drei Kindern ein paar hundert Euro locker zusammenkommen. Die Lehrer setzen dabei vor allem in den ersten Schuljahren viel voraus. Das haben wir jetzt wieder bei der Einschulung von Florian gesehen. So reicht ein normaler Farbkasten nicht mehr aus, die Kinder brauchen eben nun einmal Tampera-Farben. Ich finde das sehr übertrieben und ich finde auch, dass die Lehrer den Bezug zur Realität verloren haben.
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30.11.2011 - Schulausflüge

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, wundere ich mich schon manchmal, wie sehr sich alles in den letzten Jahren verändert hat. Am deutlichsten fällt mir das bei den verschiedenen Schulausflügen auf. In der Vergangenheit wurde an den sogenannten Wandertagen auch noch gewandert. Heute ist das nicht mehr so. Wenn unsere Kinder den sogenannten Wandertag haben, dann geht es meistens ins Schwimmbad, ins Kino oder in einen Freizeitpark. Die Wandertage sind für uns eine erhebliche finanzielle Herausforderung, denn nicht nur der Ausflug an sich will bezahlt werden. Die Kids brauchen auch vor Ort noch ein bisschen Geld. Wenn man sich jetzt überlegt, dass wir drei Kinder haben und die Klassen drei Wandertage pro Schuljahr unternehmen, ist das, denke ich, auch verständlich. Immerhin müssen wir pro Jahr neun Wandertage und drei Klassenfahrten finanzieren und bei den Vorstellungen der Lehrer wird das schon zur Meisteraufgabe. Aber wir wollen unseren Kindern die Teilnahme auch nicht verwehren.
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25.11.2011 - Kinderwünsche erfüllen

Unsere Kinder haben wie alle anderen Wünsche. Sie haben Träume, die wir ihnen natürlich auch gerne erfüllen möchten. Doch nicht jeder Wunsch der Jungs lässt sich von einem Tag auf den anderen erfüllen. Trotzdem bin ich immer wieder stolz auf die Jungs, denn gerade in diesem Bereich sind sie sehr verständnisvoll. Es ist ganz einfach so, dass wir es nicht immer hinbekommen, all das zu kaufen, was sie gerne hätten. Man muss auch bedenken, dass wir drei Kinder haben und umso älter diese werden, desto größer werden eben auch ihre Wünsche. Reicht im Kindergartenalter noch ein Spielauto, muss es im Teenageralter eben ein Handy sein. Unsere Kinder sind alle mit Handys ausgestattet. Sicherlich werden das viele nicht verstehen, doch sie sollen uns bei Problemen auch erreichen können. Zudem sind es sehr einfache Handys, die mit Prepaid-Karten ausgestattet sind. Das macht das Ganze für uns kontrollierbar und wir hatten damit keine Probleme.
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19.11.2011 - Finanzen im Blick behalten

Man merkt schon, dass der Hauskredit eine finanzielle Belastung ist. Sicherlich mussten wir vor dem Hauskauf jeden Monat unsere Miete zahlen und das war auch eine Stange Geld, doch der Kredit geht für mich auch immer mit einer seelischen Belastung einher. Vor allem in der Anfangszeit hatte ich so meine Probleme mit dieser Belastung. Ich musste vorher noch nie einen Kredit aufnehmen und so kannte ich die Situation, Schulden zu haben, auch nicht. Doch irgendwann stellt sich dann auch eine gewisse Routine ein. Man weiß, dass man den Kredit jeden Monat begleichen muss und man versucht auch immer eine kleine Reserve beiseitezulegen. Alles in allem gestaltet sich das Darlehen für uns schon überschaubar, doch wir kommen fast nie dazu verschiedene Sondertilgungen zu machen. Meine Frau hat unsere Finanzen immer fest im Blick. Sie weiß, welche Positionen zu begleichen sind und wie viel Geld für den Einkauf übrig bleibt.
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13.11.2011 - Sanierungsarbeiten durchführen

Wenn man sich ein Haus kauft, muss man immer damit rechnen, dass man irgendetwas bauen muss. Das ist bei uns nicht anders. Natürlich habe ich nach dem Kauf vieles erledigt, doch gewisse Dinge zeigen sich erst mit der Zeit. Mittlerweile führe ich jedes Jahr verschiedene Sanierungen durch. Diese Arbeiten sind natürlich nicht immer angenehm, doch sie müssen einfach erledigt werden. Ich freue mich immer, wenn wir wieder einen Schritt weiter sind. Die meisten Arbeiten am Haus kann ich nur am Wochenende durchführen oder wenn ich Urlaub habe. Wenn ich wochentags vom Bau nach Hause komme, habe ich keine Lust mehr, noch einmal Hand anzulegen. Ich bin froh, wenn ich dann ein bisschen Zeit für mich und für meine Kinder habe. Natürlich gab es in den letzten Jahren auch mal Arbeiten, die ich nicht alleine durchführen konnte und wo ich ganz einfach auf einen Profi angewiesen war, doch alles in allem haben sich diese immer in Grenzen gehalten. Ich versuche schon, dass ich das alles selbst hinbekomme.
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5.11.2011 - Arbeitsteilung

Für uns ist es ganz normal, dass wir uns die Arbeit im Haushalt teilen. Da meine Frau im Schichtdienst arbeitet, hat sie nicht immer die Möglichkeit all die Dinge im Haushalt zu erledigen, die anfallen. Ich versuche ihr dann schon entsprechend unter die Arme zu greifen. Sicherlich ist das nicht ganz so einfach, doch wir sind schon seit einigen Jahren ein eingespieltes Team. Meine Frau ist wieder arbeiten gegangen als unser kleinster Sohn ein Jahr alt war. Sie wollte wieder in ihren Beruf zurück und war froh, dass sie für den Kleinen so rasch einen Platz im Kindergarten gefunden hat. Wenn ich im Haushalt etwas erledige, ist sie immer froh, doch es ist nun einmal auch ganz einfach so, dass ich es nicht immer zu ihrer Zufriedenheit mache. Was die Hausarbeit angeht, ist meine Frau sehr anspruchsvoll und sie möchte, dass immer alles perfekt ist. Sicherlich ist das immer wieder eine Herausforderung, doch ich habe mich damit abgefunden.
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29.10.2011 - Urlaubspläne


Wir waren schon seit Jahren nicht mehr im Urlaub. Zum einen ließ sich das zeitlich oft nicht vereinbaren und zum anderen fehlt uns dazu auch einfach das Geld. Allerdings möchten wir unseren Kindern schon mal wieder einen Urlaub ermöglichen. Wir versuchen derzeit jeden Monat ein bisschen Geld beiseite zu legen, sodass wir uns nächstes Jahr zu Ostern zumindest mal eine Woche im Ferienhaus gönnen können. Wir wollen an die Ostsee fahren. Die Küste ist von Potsdam nicht allzu weit entfernt, sodass sich die Kosten für die Anreise wirklich in Grenzen halten. Natürlich müssen wir uns dabei an den Ferienzeiten orientieren. In den Ferien sind die Ferienhäuser und Ferienwohnungen immer besonders teuer. Ich finde, dass das eine richtige Frechheit ist. Immerhin hat man bei Schulkindern keine andere Wahl und wenn man in den Urlaub fahren möchte, muss man immer besonders tief in die Tasche greifen. An dieser Stelle wären andere Lösungen wirklich wünschenswert.
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22.10.2011 - Erfahrungen sammeln

Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Kinder selbständig sind und dass sie auch aufeinander aufpassen. Das ist einfach unerlässlich, denn wir gehen beide arbeiten und so müssen wir uns darauf verlassen können, dass unser Ältester mal einen Blick auf die Kleineren wirft. Ich freue mich immer, wenn ich sehe, wie toll sich unser ältester Sohn um seine beiden Brüder kümmert, wenn wir mal nicht zu Hause sind. Obwohl unsere Kinder Jungs sind, sind sie sehr ruhig. Sicherlich sorgen sie immer mal wieder für die einen oder anderen Turbulenzen, doch es ist einfach so, dass sie auch wissen, wie sie sich in verschiedenen Situationen benehmen müssen. Wir geben unseren Kindern sehr viel Freiraum, sodass sie auch die Möglichkeit haben, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Ich finde so etwas einfach wichtig, denn nur durch eigene Erfahrungen können sie lernen und verstehen auch, wie sie schlechte Erlebnisse vermeiden können.
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14.10.2011 - Die ersten Schultage

Unser Jüngster geht seit wenigen Tagen in die Schule. Die ersten Tage in der Schule gestalten sich natürlich immer recht spannend. Doch ich muss schon sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir nun auch unser Nesthäkchen in die Schule eingeführt haben. Wie die anderen beiden wird auch er erst einmal in den Hort gehen. Das ist einfach nötig, um Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bringen. Der Hort ist bis 16 Uhr geöffnet. Dieses Zeitfenster lässt sich wirklich problemlos mit meinen Arbeitszeiten verbinden. Meine Frau arbeitet, wie ich bereits erwähnt habe, im Schichtdienst. Ihre Arbeitszeiten hängen im Grunde immer von den Abteilungen ab, in denen sie eingesetzt wird. Es ist nicht selten, dass sie Nachtschicht hat. Während dieser Zeit arbeitet sie an der Rezeption des Hotels. Für sie ist das immer die angenehmste Arbeit. Da die Kinder zur Schule gehen, kann sie tagsüber in Ruhe schlafen.
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28.09.2011 - Ein Nest bauen

Als wir schließlich die Kreditzusage in der Tasche hatten, haben wir uns auch für den Kauf des Hauses entschieden. Von da an ging eigentlich alles sehr schnell. Es hat nicht lange gedauert, bis wir die einzelnen Schritte zum Kauf abgewickelt hatten. Das Stadthaus, in dem wir leben, hat schon einige Jahre auf dem Buckel und wir haben in den letzten Jahren auch viel saniert, doch es gibt immer etwas zu tun. Da ich selbst Handwerker bin, stört es mich nicht, wenn ich an den einen oder anderen Stellen Hand anlegen muss. Die meisten Arbeiten, die an dem Objekt erledigt werden müssen, habe ich selbst gestemmt. Darum kam ich einfach nicht herum, da es eine der einzigen Möglichkeiten war, um Geld zu sparen. Meine Frau hat mir natürlich immer versucht unter die Arme zu greifen, doch es gibt einfach auch viele Arbeiten, die sie selbst nicht erledigen kann. Sicherlich hätte ich mir manchmal eine fachmännische Hand gewünscht, doch wir konnten uns auf die Helfer einfach nicht verlassen.
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